Aus Erfahrung klug geworden

Zivile Konfliktbearbeitung als Konsequenz aus den Erfahrungen der beiden Weltkriege

Im Rahmen des Idsteiner Gedenkens "Nie wieder Krieg" fand am 13. November 2014 eine Veranstaltung mit Professor em. Andreas Buro, einem Kriegsteilnehmer des Zweiten Weltkriegs, statt.

Andreas Buro (* 15. August 1928 in Berlin) ist ein Politikwissenschaftler und eine einflussreiche Persönlichkeit der westeuropäischen Friedensbewegung seit den 1950er Jahren. Des Weiteren beeinflusste er ab Ende der 1960er Jahre die Menschen- und Bürgerrechtsbewegung, sowie als Mitbegründer des Sozialistischen Büros und des Komitees für Grundrechte und Demokratie die undogmatische Neue Linke in der Bundesrepublik.

Er lehrte ab 1980 als Professor für internationale Politik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Einer seiner Schwerpunkte liegt seit den 1990er Jahren in der Friedens- und Konfliktforschung, hierbei insbesondere der Erarbeitung von zivilen, also nicht-militärischen Lösungsstrategien bei internationalen Konflikten (Zivile Konfliktbearbeitung). Vor allem für seine Arbeit auf diesem Gebiet wurde ihm 2008 – wenige Wochen nach der Vollendung seines 80. Lebensjahrs – der Aachener Friedenspreis verliehen.

Seit seiner Emeritierung gehört Buro bis in die Gegenwart zum wissenschaftlichen Beirat der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), einer Organisation, die 1985 den Friedensnobelpreis erhalten hat.

(Die Angaben zum Referenten wurden aus Wikipedia entnommen)

E-Mail